In den Vereinigten Staaten laufen die CSD-Ereignisse haufig unter den Begriff "Pride" - übersetzt "Stolz-sein." Meine Schwester lebt in San Francisco und ist gestern zum Umzug gegangen. Sie schickte mir folgende E-Mail.
"I've been thinking about you all day! This week has been LGBT week in SF, (it took me a while to figure that out, but it is Lesbian, Gay, Bi and Transgender). Capped off with a parade of thousands today. Kevin and I road our bikes down and saw most of it. I finally gave it up as am too short to see much, an it is on tv tonight at 8, so we'll watch it when we can actually see the whole thing.
If you have a way to google it, you should. It is started by Dykes on Bikes, and I think there must have been a good thousand motorcycles. Amazing, then on to bicylist, then walkers, then floats, then the ever present politicians. Some of it is hilarious (...) but most of it is very uplifting, and joyous...families, families, kids with signs that say "I love my two moms", and such. Quintisential San Fran.
Come some year so you and I can walk in the Family section, I'll carry a sign on one side which says "I love my gay sister" ...and on the other Defeat H8! You can carry a sign that says FRANKFURT...we had Paris and London, but no Frankfurt today! "
Im Vergleich zu Deutschland nehmen viele Familien teil; auch nicht-homosexuelle nehmen teil um ihre Solidarität zum Ausdruck zu bringen.
Ich möchte an den CSD Demo-Umzug in Frankfurt teilnehmen und hoffe, dass einige "late bloomers" dazu kommen. Der Anteil Männer und deren Auftreten ist lästig, aber ich glaube, dass es wichtig ist, dass auch Lesben wie Du und ich sichtbar werden.
1 Kommentar:
Dieses übermäßige Flitter-Gehabe der Männer finde ich auch lästig und es rückt den CSD m. E. in Richtung Karneval. Die Cinédames in Saarbrücken (auch recht viele ältere Lesben) stell(t)en sich dem bewusst entgegen, indem sie sich nur in schwarz/weiß kleide(t)n.
Egal welche Kleidung, ich hoffe sehr, dass "wir" sichtbar werden.
Einen NoH8 Spot habe ich letztens im Englischunterricht bei jungen Erwachsenen zur Diskussion gestellt. Nach anfänglichem Zögern wurde eine fruchtbare Diskussion daraus. Homophobe Äußerungen haben die SchülerINNEN sofort unter sich diskutiert.
Klar, natürlich ein extrem kleiner Teil der Gesellschaft, aber es macht Mut!!!
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