In 1972 wurde Dr. Freedman als Präsident der American Psychiatric Association (APA) gewählt; in den nächsten Monaten benutzte er seinen Einfluss, um Homosexualität als psychiatrische Krankheit aus der Diagnose Handbuch der Psychiatrie zu entfernen. Der Vorstand des Verbands stimmte am 15. Dezember 1973 für eine Resolution die lautete: “by itself, homosexuality does not meet the criteria for being a psychiatric disorder.” (Homosexualität, an sich, erfüllt nicht die Kriterien einer psychiatrischen Störung).
Welch eine Befreiung: die Liebe zu einer Person des gleichen Geschlechts ist in sich nicht krankhaft! Und wenn Homosexualität keine Krankheit ist, muß es nicht geheilt werden. Der Grundstein für eine Bewegung von Schwulen und Lesben (und später Transgender) wurde gelegt.
Diese weitreichende Entscheidung von der APA wurde aber lange im Voraus vorbereitet - von einer Frau, Dr. Evelyn Hooker, Professorin und Forscherin. Selbst heterosexuell lebend, unternahm sie ab 1953 Forschungen, um die psychische Entwicklung von homosexuellen und heterosexuellen Männer zu vergleichen; ihre Ergebnisse wurden in 1957 veröffentlicht.
Frau Dr. Hooker konnte demonstrieren, dass Experten die die Testergebnissen vorgelegt bekamen, nicht zwischen homo- und heterosexuellen Männer unterscheiden konnten. Dies widersprach der herrschende Meinung, dass alle Homosexuelle krank waren. Die Arbeiten von Frau Dr. Hooker wurden von andere Forschern in den nächsten 20 Jahren bestätigt und bereiteten den Boden für die Entscheidung der APA in Dezember 1973.
http://de.wikipedia.org/wiki/Evelyn_Hooker
http://psychology.ucdavis.edu/rainbow/html/hooker2.html
http://www.nytimes.com/2011/04/21/health/21freedman.html?emc=eta1
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