In der Frankfurter Allgemeine Zeitung vor einige Tage (12. August, Seite 8, Rubrik "Zeitgeschehen") schrieb Georg Paul Hefty eine Meinungsartikel mit den Titel "Klärungsbedarf aus der Sicht des Kindes."
Er setzt sich auseinander mit der Entscheidung des CSUs in Bayern ihre Klage gegen der Stiefkindadoption in gleichgeschlechtlichen Lebenspartnerschaften zurück zu nehmen. Er jammert darüber dass der CSU durch die FDP beeinflusst wurde, trauert die Alleinherrschaft der CSU nach. Und zitiert Frau Merk, Justizministerin, "Ich werde Ehe und Familie (sic!)weiterhin gegen eine schrittweise Gleichsetzung verteidigen. Insbesondere eine Volladoption durch Lebenspartner wird es mit mir nicht geben."
Hr. Hefty überlegt, dass der Stiefkindadoption evtl. Vorteile für die Mutter /den Vater haben könnte ("Entlastung", "Lastenteilung") aber dann greift er in die Trickkiste:
"...aus der Sicht des Kindes kann es (die Adoption) zu einer lebenslangen Belastung führen." Er fragt sich, ob ein Kind nicht lebenslang leiden könnte, weil es "eine auffällige Konstellation, als Eltern angeben muss." Er vergleicht der Scham der hiermit verbunden werden könnte mit den des "unehelichen" Kindes der gerne als ehelichen Kind geboren wäre.
Wir lernen mehr über Hr. Heftys Probleme mit gleichgeschlechtlichen Partnern als wir über den Kindeswohl erfahren. Er fürchtet, dass Kinder unter der gesellschaftliche Diskriminierung leiden könnte, den er selbst unterschreibt. ("Dies zu beweisen oder zu widerlegen ist freilich mit einem hohen Risiko für das einzelne Kind verbunden (...) es geht um das Wohlbefinden von Personen über Jahrzehnte.")
Lauf Hefty, soll der Statt verhindern, dass Kinder adoptiert werden weil sie sich schämen könnten, dass ihre Eltern, die Normen nicht entsprechen. Und was ist mit Kinder dessen Vater ihr Großvater sein könnte, und Kinder in Patchwork-Familien, und Kinder die gezeugt waren durch eine Vergewaltigung, und Kinder Bi-Kulterelle Familien, und Kinder behinderte Eltern, und Kinder ...
Meine Meinung: Alle Kinder haben ein Recht auf Sicherheit, Liebe, Unterstützung: Wo dies zu finden ist, ist Familie. Eine Statt soll dafür sorgen, dass Diskriminierung so weit wie möglich abgebaut wird, nicht durch Gesetze unterstützt.
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